arton2976

Bundesregierung stufte Cannabis um

Mit der 25. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften vom 3.3.2011 hat die Bundesregierung hat eine Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung beschlossen (Bundestag Drucksache 130/11). Diese sieht unter anderem vor, das generelle Verkehrsverbot von Cannabis aufzuheben und cannabishaltige Fertigarzneimittel zu medizinischen Zwecken zuzulassen. Was den Handel und Besitz von Cannabis betrifft, bleibt die Rechtslage unverändert.

arton2975

DEA Finally Admits Marijuana is Medicine

If you thought they were going to issue a formal apology after decades of flagrant dishonesty, you would be mistaken. But the DEA is at long last conceding marijuana’s incredible medical value…by giving pharmaceutical companies exclusive permission to make pills out of it.

“[M]arijuana has no scientifically proven medical value.” So stated the United States Drug Enforcement Administration (DEA) on page six of a July 2010 agency white paper, titled “DEA Position on Marijuana.”

Yet only four months after the agency committed its “no medical pot” stance to print, it announced its intent to allow for the regulation and marketing of pharmaceutical products containing plant-derived THC — the primary psychoactive ingredient in cannabis. (Alternet)

DEA can try to frame this any way they like, but the bottom line remains that authorizing cultivation for pharmaceutical companies is the end of the debate. Over. Done. Whatever nuanced distinctions the enemies of medical marijuana seek to advance from this point forward will be devastated by the simple fact that new medicines are being made out of marijuana with the blessing of the Drug Enforcement Administration.

Conspiracy theories will abound, of course, regarding the potential for a widespread campaign to shut down state-level medical marijuana programs and instead shove expensive pills down the throats of patients, while arresting providers and cultivators who refuse to comply. That isn’t going to happen. As much as the DEA and their corporate co-conspirators might fantasize about it, a full-scale assault on the medical cannabis industry is simply impossible from both a practical and political standpoint. These laws were put in place by the people and they won’t be done away with over our objections.

On the contrary, the emergence of cannabis-based pharmaceuticals has real potential to vest corporate interests with a stake in the drug’s overall reputation. Rather than distancing themselves from the origins of their products, manufacturers of THC-based medications will recognize that associating their product with marijuana is in fact a shrewd marketing ploy. Marinol has already done exactly that. People love pot and that’s going to be the key to selling these pills. As a result, we could soon be witnessing a seemingly impossible scenario in which pharmaceutical companies actually share our frustration when some drug war idiot comes along claiming THC causes schizophrenia.

Obviously, it’s unlikely that our goals will ever align perfectly with those of the pharmaceutical industry, but they’re clearly better at working with the DEA than we’ll ever be. Rather than viewing the situation as a threat to our continued progress, I think we need to recognize that various forms of industrialization will be the inevitable result of our hard work to de-stigmatize the drug. As that process unfolds, we’ll encounter numerous new and interesting opportunities to reframe the conversation about the dangers of marijuana. Even if this latest move by DEA is nothing more than a cynical attempt to thwart our progress somehow, I imagine it will backfire just as surely as every other tactic they’ve deployed in the drug war debate thus far.

via DrugWarChronicle

arton2974

USA: DEA erkennt endlich Marihuana als Medizin an

Wenn du gedacht hast, es könnte nach den Dekaden von Verlogenheit eine formale Entschuldigung geben, liegst du völlig falsch. Aber nun räumt die US-Drogenverfolgungsbehörde (DEA) zumindest ein, dass Marihuana einen unglaublichen medizinischen Wert hat – in dem sie den Pharmaunternehmen die exklusive Erlaubnis zur Herstellung von Pillen daraus gibt.

“Marihuana hat keinen wissenschaftlich haltbaren medizinischen Wert.” Dies sagten die Unterlagen der Drogenverfolgungsbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika auf Seite Sechs des “White Papers” der Behörde von Juli 2010 aus, mit der Überschrift “Position der DEA zu Marihuana”.

Aber nur vier Monate nach dieser “kein-medizinisches-Gras” Stellungnahme der Behörde, kündigten sie an, dass sie eine Erlaubnis für die Regulierung von Vermarktung von pharmazeutischen Produkten, die aus der Pflanze gewonnen werden, vergeben wollen. Diese Produkte sollten THC enthalten, die primäre psychoaktive Komponente im Cannabis. (alternet)

Die DEA kann versuchen, das Darzustellen wie sie möchte, aber letztendlich bleibt es bei der Erlaubnis für den Anbau für pharmazeutische Firmen und das ist das Ende der Debatte. Vorbei, Fertig. Welche ausgeklügelten Haarspaltereien sich die Gegner des medizinischen Marihuana auch ausdenken mögen, sie werden durch den einfachen Fakt zerstört, dass die neue Medikamente, die aus Marihuana hergestellt werden, mit der Segnung durch die Drogenverfolgungsbehörden produziert werden.

Bald wird es vor Verschwörungstheorien wegen dem Potential für eine weitgestreute Kampagne, um die bundesstaatlichen Marihuana als Medizin Programme abzubrechen und anstelle dessen den Patienten teure Pillen in den Hals zu schieben, nur so wimmeln. Währenddessen werden Abgabestellen und Produzenten verhaftet, die sich weigern zu kooperieren. Aber das wird nicht passieren. Wenn auch die DEA und ihre Mit-Konspirativen in den Firmen sich das auch noch so sehr wünschen, ein komplettes Abwürgen der Industrie rund um das medizinische Marihuana wird einfach aus sowohl praktischer als auch politischer Sicht nicht möglich sein. Diese Gesetze wurden durch die Menschen gemacht und sie werden nicht nur wegen unseren Bemerkungen verschwinden.

Auf der Gegenseite hat die Entwicklung von Cannabis-basierten Medikamenten ein echtes Potential um Firmeninteressen mit dem Image der Droge zu verbinden. Anstelle das sich die Hersteller von den Ursprüngen ihres Produkts distanzieren, werden die Hersteller von THC-basierten Medikamenten die Verbindung ihres Produkts mit Marihuana als Fakt darstellen, was auch tatsächlich ein scharfsinniger Marketinggag ist. Marinol hat genau dies getan. Menschen lieben Gras und das wird der Schlüssel sein um diese Pillen zu verkaufen. Als Resultat werden wir bald ein Szenario feststellen, in denen die pharmazeutischen Firmen unsere Verbitterung mit teilen, wenn wiedereinmal irgendso ein Drogenkieg Idiot daherkommt und etwas über “THC erzeugt Schizophrenie” erzählt.

Offensichtlich werden unsere Ziele niemals Perfekt mit denen der pharmazeutischen Industrie übereinstimmen, aber es ist klar, dass sie besser mit der DEA Arbeiten als wir es jemals könnten. Anstelle diese Situation als Bedrohung für unseren Fortschritt wahrzunehmen, denke ich, sollten wir die verschiedenen Formen der Industrialisierung anerkennen, die als unausweichliches Resultat unserer harten Arbeit um die Droge zu entstigmatisieren, auf uns zu kommen. Wenn dieser Prozess weitergeht werden wir unzählige neue und interessante Möglichkeiten erhalten, die Debatte über die Gefahren von Marihuana anders zu lenken. Selbst wenn der letzte Schachzug der DEA nicht weiter ist als ein zynischer Versuch unsere Bemühungen über den Haufen zu werfen, stelle ich mir dabei vor, dass es verstärkt auf sie zurückfällt, wie bei jeder ihrer Taktiken, die sie bislang in die “Krieg gegen Drogen” Debatte eingeworfen haben.

von Scott Morgan, March 01, 2011, DrugWarChronicle

Übersetzung von der Hanfplantage

arton2972

Nepal: Heilige Männer aus den Tempeln verbannt wegen Cannabis

Dieses Wochenende ist in Nepal das sogenannte Shivaratri, das Fest des Shiva. Es kommen tausende, wenn nicht gar hundert-tausende Menschen zu Vollmond zusammen um die Geburt Shiva zu Feiern. Nun ist aber eine Unterbrechung in der jahrtausendalten Tradition gebrochen. Tausende von Sadhus – so werden die heiligen Männer und Frauen in Indien und Nepal genannt – wurden wegen dem Verkauf von Cannabis an die Festivalteilnehmer aus einem Tempel verbannt.